Datenlöschdienst
Sicherheit17. März 20267 Min.

Identitätsdiebstahl verhindern: 7 Massnahmen für Ihren Schutz

Identitätsdiebstahl ist eine der am schnellsten wachsenden Formen der Cyberkriminalität im DACH-Raum. Kriminelle nutzen frei verfügbare persönliche Daten, um auf fremden Namen Verträge abzuschliessen, Waren zu bestellen oder Bankkonten zu eröffnen. Die Grundlage: Ihre im Internet exponierten Daten.

Wie Identitätsdiebstahl funktioniert

Betrüger benötigen oft nur wenige Datenpunkte: Name, Geburtsdatum, Adresse und eine E-Mail-Adresse reichen in vielen Fällen aus. Diese Informationen finden sie in Telefonverzeichnissen, Handelsregistern, sozialen Netzwerken oder aus Datenlecks. Je mehr Daten über Sie frei zugänglich sind, desto grösser ist das Risiko.

7 Massnahmen gegen Identitätsdiebstahl

1. Persönliche Daten aus dem Internet entfernen

Der wirksamste Schutz beginnt bei der Quelle: Entfernen Sie Ihre persönlichen Daten aus Telefonverzeichnissen, Datenbrokern und Personensuchmaschinen. Nutzen Sie unsere kostenlose Analyse, um herauszufinden, wo Ihre Daten exponiert sind.

2. Starke, einzigartige Passwörter verwenden

Nutzen Sie für jeden Dienst ein einzigartiges Passwort mit mindestens 16 Zeichen. Ein Passwortmanager wie Bitwarden oder 1Password hilft Ihnen dabei.

3. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren

Aktivieren Sie 2FA überall, wo es möglich ist — idealerweise mit einer Authenticator-App statt per SMS. Das schützt Ihre Konten selbst bei gestohlenen Passwörtern.

4. E-Mail-Adresse bei Datenlecks prüfen

Prüfen Sie regelmässig auf haveibeenpwned.com, ob Ihre E-Mail-Adresse in einem Datenleck aufgetaucht ist. Falls ja, ändern Sie sofort die betroffenen Passwörter.

5. Social-Media-Profile einschränken

Stellen Sie Ihre Profile auf privat und entfernen Sie persönliche Informationen wie Geburtsdatum, Telefonnummer und Wohnadresse aus öffentlich sichtbaren Bereichen.

6. Kontoauszüge und Bonitätsauskünfte überwachen

Prüfen Sie regelmässig Ihre Kontoauszüge auf unbekannte Transaktionen. In der Schweiz können Sie bei der ZEK (Zentralstelle für Kreditinformation) eine Selbstauskunft anfordern.

7. Vorsicht bei Phishing-Mails

Klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen E-Mails. Prüfen Sie die Absenderadresse genau und geben Sie niemals persönliche Daten über E-Mail-Links ein.

Prävention beginnt mit Transparenz

Der erste Schritt zum Schutz vor Identitätsdiebstahl ist zu wissen, welche Daten über Sie frei zugänglich sind. Starten Sie mit unserer kostenlosen Analyse und sehen Sie in Sekunden, wo Handlungsbedarf besteht.

Kostenloses FADP Starter Kit

Musterbriefe, CRIF/ZEK-Anleitung und Checklisten — sofort einsetzbar, per E-Mail.

Kein Spam. Ihre E-Mail-Adresse wird ausschliesslich für den Versand des Starter Kits und gelegentliche Datenschutz-Updates verwendet. Jederzeit abbestellbar.

Keine Zeit für Einzelanfragen?

Wir scannen über 50 öffentliche Quellen (Schwerpunkt DACH) und senden rechtsverbindliche Löschanfragen in Ihrem Namen — ab CHF 8.90/Monat.

Kostenlose Analyse starten

Keine Rechtsberatung. Best-Effort-Unterstuetzung bei der Ausuebung Ihrer Datenschutzrechte. Keine garantierte Löschung.